Bezahlschranke bei der New York Times

Bezahlschranke zahlt sich aus: The New York Times zeigt, dass digitaler Journalismus funktionieren kann

Vor Kurzem verkündete die amerikanische Zeitung The New York Times stolz das Erreichen der 1 Mio-Marke an digitalen Abonnementen. Dazu kommen noch einmal 1,1 Mio Printabonnements mit zusätzlicher Nutzung des Onlineangebots der Zeitung. Insgesamt sind also 2,1 Mio Menschen bereit, online für Inhalte der NYT zu zahlen. Für Heiner aus dem Tower PR-Team ist das ein Erfolg, der ganz klar zeigt: Es geht doch – wertiger Content wird nachgefragt und honoriert.

Bezahlschranke bei Verlagen - New York Times

Sitz der amerikanischen Tageszeitung „The New York Times“ in New York City (Bildrechte: Tower PR )

Die Abo-Preise der NYT sind denen deutscher Verlage ähnlich. Auch wenn hierzulande noch kein Gewinn gemeldet wurde, beobachten die deutschen Vorreiter wie der Axel Springer Verlag oder die Handelsblatt-Verlagsgruppe zumindest regelmäßig digitales Wachstum.

In der ein oder anderen Abwandlung gibt es drei populäre Bezahlmodelle: die harte Zahlschranke, eine Mischform aus Freiartikeln und kostenpflichtigen Inhalten sowie freie Texte mit Werbung zur Finanzierung der journalistischen Inhalte. Es bleibt abzusehen welches Bezahlmodell sich letztlich durchsetzen wird. Dass die Kostenlosmentalität im Internet auf jeden Fall nicht auf Dauer finanziell von den Zeitungen getragen werden kann, dessen ist sich unser gesamtes Agenturteam sicher. Bei unseren agentureigenen Abos diverser Magazine, Zeitungen und Branchen-Publikationen merken wir allerdings immer wieder, dass noch nicht alle die verfügbaren technischen Möglichkeiten nutzen, den Lesern per Tablet oder Monitor ein angemessenes Leseerlebnis zu bereiten.