oncgnostics - Gebärmutterhalskrebs Frühererkennung

Gebärmutterhalskrebs Früherkennung

Jena, 30. Januar 2015 – „GynTect“ erlaubt die zuverlässige und schnelle Diagnostik von Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) und dessen Vorstufen. Damit ist es möglich, mehr Krebsfälle rechtzeitig zu identifizieren und somit die Therapieerfolge zu verbessern. Früh erkannt ist Gebärmutterhalskrebs zu fast 100% heilbar.

Auf Basis proprietärer epigenetischer Biomarker entwickelt die oncgnostics GmbH molekulare Tests, die verbesserte Krebsdiagnostik ermöglichen. Eine 2012 geschlossene Finanzierungsrunde mit dem High-Tech-Gründerfonds (HTGF) und der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) hat die Ausgründung aus dem Universitätsklinikum Jena ermöglicht. Nun hat oncgnostics eine Finanzierungsrunde A in siebenstelliger Höhe mit der bm|t beteiligungsmanagement thüringen GmbH als Leadinvestor sowie der Sparkasse Jena-Saale-Holzland und Anastasia Zepik als weitere neue Investoren geschlossen. Die bisherigen Investoren HTGF und STIFT haben sich an der Finanzierungsrunde ebenfalls beteiligt. Mit der Serie A-Finanzierung wird nun GynTect als Diagnostik-Test für Europa zugelassen und erfolgreich im Markt platziert.

Werner, Geschäftsführer von bm|t in Erfurt, konnte das Unternehmen aus Jena bereits seit einiger Zeit beobachten: „Der schnelle Fortschritt des oncgnostics-Teams bei der Entwicklung von GynTect sowie das hohe Marktpotenzial dieses Früherkennungstests für eine der am häufigsten auftretenden Krebsarten hat uns überzeugt.“

Dr. Alfred Hansel und Dr. Martina Schmitz, die beiden Geschäftsführer der oncgnostics GmbH, freuen sich, dass mit den neuen Investoren eine tragfähige Finanzierung zusammengekommen ist: „Die Finanzierungsrunde ermöglicht es uns, die CE Kennzeichnung von GynTect® abzuschließen und weitere aussagekräftige klinische Studien durchzuführen. So werden wir den Test möglichst bald Patientinnen, Gynäkologen und diagnostischen Laboren zur Verfügung stellen können.“

„GynTect erkennt mit einer hohen Spezifität und Sensitivität bei zuvor HPV-positiv getesteten Frauen sehr zuverlässig Zervixkarzinome und ihre Vorstufen,“ meint Prof. Matthias Dürst, einer der Gründer von oncgnostics und Leiter des FB Gynäkologische Molekularbiologie an der Uni-Frauenklinik Jena. Prof. Matthias Beckmann, Direktor der Universitätsfrauenklinik in Erlangen und Key Opinion Leader im Bereich der Frauengesundheit stimmt zu: „GynTect kann Patientinnen bei der Aufklärung unklarer Pap- und HPV-Befunde Sicherheit bieten. Der Test könnte so helfen, unnötige Behandlungen zu vermeiden und im Gesundheitssystem Kosten zu sparen.“ Prof. Dr. Ingo Runnebaum, Direktor der Abteilung Gynäkologie an der Universitäts-Frauenklinik Jena, fügt hinzu: „Von einem einfach durchzuführenden, zuverlässigen Test wie GynTect würden die Frauen sehr profitieren. Denn im Frühstadium erkannt lässt sich Gebärmutterhalskrebs sehr gut behandeln.“