Gute Vorsätze für 2016

Gute Vorsätze und innere Schweinehunde – Was machen Sie aus 2016?

Pünktlich zum Jahreswechsel haben viele Berufstätige neue Vorsätze für 2016 gefasst – sowohl privat als auch für den Job. Vieles davon gerät nach den ersten Arbeitstagen schon wieder in Vergessenheit. Deswegen hier unsere Umsetzungstipps zur Erinnerung:

Vorsatz 1: Mehr Bewegung ( auch im Job)

Ganz einfach: Steht mehr Bewegung auf Ihrer Vorsatzliste, nehmen Sie ab sofort ein paar Mal pro Woche (gerne auch jeden Tag!) die Treppen statt dem Aufzug zum Büro. Sitzen Sie nicht stundenlang auf den Bildschirm starrend vor dem PC, sondern stehen Sie zwischendurch auch mal auf, gehen Sie ein paar Schritte (z.B, in die Kaffeeküche für einen neuen Tee oder Kaffee) und/oder machen Sie Lockerungsübungen für die Arme und Schultern. Auch gut: Druckaufträge immer an den am weitesten entfernten Drucker senden.

Burkard Vogt / pixelio.de

Burkard Vogt / pixelio.de

Wer mit Bus/Bahn zur Arbeit pendelt, kann nach der Arbeit erst eine Station später einsteigen bzw. früher aussteigen oder morgens eine Station weiter laufen oder beides. Einmal Feierabend und Zuhause, können die wenigsten den inneren Schweinehund besiegen und sich noch einmal aufraffen, um an die frische Luft zu gehen.

Und – wenn es für Sie realisierbar ist –  nutzen Sie doch ab und an Ihr Fahrrad. Vor allem im Sommer können Sie den Weg zur Arbeit in eine kleine Radtour verwandeln und dabei nicht nur Geld für Benzin oder Tickets sparen, sondern sich auch ganz nebenbei mehr bewegen – das setzt Glücksgefühle frei und motiviert Sie für alles, was noch zu erledigen ist.

Vorsatz 2: Ausmisten

AusmistenAusmisten ist super geeignet für einen Montagmorgen oder Freitagnachmittag, wenn Ihnen entweder das vergangene Wochenende noch in den Knochen steckt oder die Vorfreude auf die anstehenden freien Tage Sie sowieso nicht mehr konzentriert arbeiten lässt. Wichtig dabei: Konsequent sein! Werfen Sie alles weg, was Sie im neuen Jahr nur behindern würde – Broschüren oder Prospekte aus dem Jahr 2011 werden Sie nun wirklich nicht mehr brauchen. Wichtige Angebote oder Dokumente kommen ins Archiv. Was für Ihren Schreibtisch oder das Büro gilt, zählt genauso für Ihren PC: Es lohnt sich einmal den E-Mail-Postfach aufzuräumen und digitale Altlasten zu löschen.

Vorsatz 3: Zeit für die Mittagspause

Bernd Kasper / pixelio.de

Bernd Kasper / pixelio.de

Mittags vom Büro zur Dönerbude oder Salatbar hetzen und das Essen in Rekordzeit mampfen – oder noch schlimmer, im Büro vorm PC das Butterbrot essen – das bringt überhaupt nichts für die Produktivität. Klar ist immer viel zu tun und die Zeit sowieso viel zu knapp kalkuliert, aber wenn Sie sich schon gute Vorsätze nehmen, sollten Sie dabei auch an sich selbst und ihre (mentale) Gesundheit denken. Eine ordentliche Mittagspause steht Ihnen zu und sollte auch unbedingt wahrgenommen werden, am besten außerhalb des Büros. Frische Luft pustet den Kopf frei und sorgt dafür, dass Sie in Bewegung kommen (siehe Vorsatz 1). Außerdem ist die Mittagspause eine gute Gelegenheit mit den Kollegen auch außerhalb der Telefonleitung ins Gespräch zu kommen. Nehmen Sie sich also vor, die Mittagspause als solche zu sehen und verbinden Sie im neuen Jahr das Mittagessen mit einer Pause. Es macht gelassener und das anstehende Mittagstief verringert sich zusätzlich, wenn Sie sich mehr Zeit zum Essen geben.

Vorsatz 4: Jobwechsel

Dr. Stephan Barth / pixelio.de

Dr. Stephan Barth / pixelio.de

Neuer Job, neues Glück. Wenn Sie schon länger überlegen Ihren Horizont noch einmal zu erweitern und Lust auf eine neue Herausforderung haben, hilft Ihnen vielleicht ein Jobwechsel dabei. Nicht zuletzt können Sie so auch meist leichter zu einer höhere Position und mehr Gehalt kommen. Es gibt in jedem Fall also gute Argumente dafür. Damit es auch wirklich etwas wird, setzen Sie sich am besten Fristen, denn es gibt einiges zu tun: Wann wurde Ihr Lebenslauf das letzte Mal überarbeitet? Wie alt ist Ihr Bewerbungsfoto? Wie steht es mit Ihren Profilen auf Jobportalen oder Netzwerkseiten? Die Aktualisierung dieser Dinge hat oberste Priorität. Danach ist erst der Zeitpunkt für das Wälzen der Stellenanzeigen gekommen. Am besten machen Sie sich einen Plan und legen darin fest, bis wann welcher Schritt erledigt sein muss.

Vorsatz 5: Motiviert bleiben

Leider ist es ja mit den guten Vorsätzen so, dass sie schnell wieder über den Haufen geworfen werden. Entweder fehlt dann doch hier und da die Zeit oder das Durchhaltevermögen lässt einen im Stich – meist innerhalb der ersten ein, zwei Monate. Diesen Punkt müssen Sie überwinden, um aus den „neuen Ritualen“ Gewohnheit werden zu lassen.

Erzählen Sie so vielen Leuten wie möglich, was Sie sich vorgenommen haben, so können Sie sich nicht heimlich aus der Affäre schleichen.

Teilen Sie Ihre Ziele in kleine Etappenziele ein, da sich diese schneller erreichen lassen und Sie so erste Ergebnisse früher sehen, was Sie wiederrum anspornen wird, weiter zu machen.

Haben Sie ein Zwischenziel erreicht, belohnen Sie sich mit, z.B. Restaurant- oder Kinobesuch.

Es gibt unzählige Arten, sich zu motivieren und am Ball zu bleiben, Sie müssen nur das Passende finden. Dann klappt es auch mit den neuen, guten Vorsätzen.

Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches Jahr 2016!