Pressearbeit richtig machen

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit – Das sollten Sie einplanen

In vielen Unternehmen wird die Pressearbeit „eben mal nebenbei mitgemacht“. Nur leider bringt das nicht „eben mal nebenbei“ den gewünschten Effekt.

Journalisten und Redakteure erwarten eine gewisse Form, in der auch noch viele neue, nützliche Informationen stecken und für Leser einen interessanten Mehrwert bieten. Wollen Sie also Presse- und Öffentlichkeitsarbeit machen, dann haben wir an dieser Stelle in paar Tipps für Sie, wie es richtig geht.

Planen Sie Zeit, Budget und Mitarbeiter ein

Räumen Sie der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zeit und Budget ein. Was oder wen wollen Sie durch die Kommunikation mit der Öffentlichkeit erreichen? Wie erreichen Sie dieses Ziel am besten und welche Kanäle eignen sich dafür? Wer kann sich um die Bereitstellung von Zusatzmaterial kümmern und wer steht im Nachgang für eventuelle Fragen bereit? Was wird das alles kosten?

Mitarbeiter, die sich diesen Fragen und Aufgaben gewissenhaft annehmen können und dafür auch genügend Zeit haben, sind unabdingbar für ein gutes Gelingen. Wenn Sie diesen zeitlichen Aufwand nicht erbringen möchten, können Sie Ihre Pressearbeit an Agenturen auslagern. Dabei schlagen Sie mehrere Fliegen mit einer Klappe, denn Agenturen haben nicht nur die Zeit, sondern vor allem auch die Expertise, die für gute PR nötig ist.

Legen Sie sich eine Strategie zurecht

Strategie

Mit einer festgelegten Strategie sind Sie auf der sicheren Seite.

Wie bereits beschrieben, müssen Sie wissen, wo es hingehen soll. Wissen Sie es noch nicht, dann nehmen Sie Ihr Team und besprechen Sie gemeinsam, wohin Sie Ihre Reise führt und welche Mittel Ihnen dabei zur Verfügung stehen. Ohne Strategie werden Sie Ihr Ziel schnell aus den Augen verlieren und vom Weg abkommen. Klären Sie vor allem: Wer ist Ihre Zielgruppe und über welche Kanäle erreichen Sie diese: Social Media, Newsletter, Online PR oder doch eher über den klassischen Weg in Printmedien? Was genau wollen Sie erreichen (Markenaufbau, Kundengewinnung, Mitarbeitergewinnung etc.?) und wie wollen Sie das schaffen bzw. was sind Sie bereit, dafür zu investieren.

Ohne Geduld und Kontinuität wird es nichts

Auch wenn Ihre Botschaften für Sie immer aufregend sind, sind sie es oftmals für Redakteure nicht. Versuchen Sie sich in die Lage des Redakteurs hineinzuversetzen. Er bekommt täglich mehrere Informationen aus verschiedenen Richtungen und muss diese allesamt aufnehmen, verarbeiten und nach Relevanz für seine Leser / Hörer / Zuschauer sowie hinsichtlich der aktuellen Themenplanung beurteilen. Sollte Ihre Mitteilung nun einmal nicht dazu passen und der Redakteur sie daher nicht verwenden, so hat er zumindest schon einmal von Ihnen gehört und weiß, dass es Sie als Themenexperte gibt. So wird er sich bei der nächsten Mitteilung wahrscheinlich an den Namen erinnern und aus Neugier in die Meldung schauen. Haben Sie den Radakteur einmal so weit, sollten Sie seine Erwartungen nicht unerfüllt lassen. Wie Sie Ihre Pressemitteilung richtig aufbereiten, lesen Sie hier.

Denken Sie auch an den „Worst Case“

Krisenkommunikation

Nur mit einer guten Vorbereitung kommen Sie sicher durch die Krise.

Leider sollten Sie auch diesen Punkt Beachtung schenken: Krisenkommunikation. Es ist ungemein wichtig, vorbereitet zu sein. Wie sieht Ihr „Worst Case“-Szenario aus bzw. woraus kann dieses entstehen? Wo sind Sie als Unternehmen angreifbar und wie kann man diesem entgegentreten? Bereiten Sie ein Repertoir an Antworten auf mögliche Journalistenfragen vor, informieren Sie Ihr Team, wie sie sich in einem solchen Fall verhalten sollen.

Vergleichbar ist das Eintreten eines schlimmsten Falles mit einem Feueralarm – wer regelmäßig übt und genau weiß, was er wann und wie tun sollte, der wird auch im Ernstfall heil aus der Sache herauskommen. Auch hierfür gibt es wieder zahlreiche Tipps. Lesen Sie hier unseren Beitrag zur Krisenkommunikaiton.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.