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Must-have der Medienarbeit: Aussagekräftige Bilder und wo sie zu finden sind

Lesezeit: 2 Minuten

 

Mit den eigenen Inhalten Aufmerksamkeit zu erzeugen, ist tägliche Herausforderung der Öffentlichkeitsarbeit. Wie gestaltet man Beiträge so, dass sie interessant genug sind, um aus der Menge an täglichen News herauszustechen?

 

Ein Must-have sind Bilder: Wer Inhalte optisch aufwertet, hat eine größere Chance wahrgenommen und in weiteren Medien aufgegriffen zu werden. Grafiken und Fotos dienen darüber hinaus zur Visualisierung und einer besseren Verständlichkeit der Inhalte. Doch wo findet man geeignetes Bildmaterial für die eigene Webseite, einen redaktionellen Beitrag oder einen Social Media Post? Müssen alle Fotos selbst geschossen werden? Unter welchen Bedingungen darf man fremde Bilder verwenden, ohne dabei das Urheberrecht zu verletzen?

 

Wir haben wichtige Tipps und Grundregeln für Sie aufgelistet:

 

Verwenden Sie keine fremden Bilder ohne Zustimmung des Rechteinhabers.
Das einfache Kopieren von Bildern von fremden Websites auf die eigene kann zu teuren Abmahnungen führen. Es muss ausdrücklich beim Anbieter angefragt werden, ob das Bildmaterial für die eigenen Zwecke verwendet werden darf. Ist z.B. der Webseiten-Betreiber selbst Urheber der Bilder, kann er die Verwendung direkt gestatten. Andernfalls kann er ggf. an den richtigen Ansprechpartner verweisen. Ganz wichtig ist immer: Holen Sie sich eine schriftliche Zustimmung des Urhebers für ein konkretes Foto ein, wenn diese nicht an anderer Stelle vermerkt ist.

 

Beachten Sie den Umfang der Nutzungsberechtigung einzelner Bilder.
Wenn Sie fremdes Bildmaterial verwenden, sollten Sie sich beim Einholen der Nutzungserlaubnis mit dem genauen Umfang der Nutzungsrechte informieren. Zentrale Fragen sind hierbei: Dürfen die genutzten Bilder durch Bearbeitung verändert werden? Ist die Verwendung des Materials ausschließlich privat oder auch zu kommerziellen Zwecken erlaubt? In welchen Medien ist die Verwendung des Materials erlaubt (Online, Print etc.)? In welcher Auflösung liegt das Bildmaterial vor? Ist die Nutzungserlaubnis zeitlich beschränkt? Auch hier gilt: Im Zweifelsfall beim Anbieter und Urheber nachfragen und schriftlich bestätigen lassen.

 

Das Urhebernennungsrecht nicht vergessen!
Hat man die Nutzungserlaubnis für ein Foto erhalten, muss man den Urheber namentlich nennen. Diese Pflicht ist im Urhebernennungsrecht verankert. Oftmals findet sich an Bilddateien folgende Kennzeichnung: © Name des Fotografen und / oder Name der Agentur, Jahr der Veröffentlichung“

 

Behalten Sie beim Produzieren eigener Fotos die DSGVO im Hinterkopf.
Erstellt man eigene Fotos, auf denen Personen zu sehen sind, greift die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Diese enthält zwar keine ausdrücklichen Regelungen für den Umgang mit Fotos oder Videos, orientiert sich jedoch am „Recht am eigenen Bild“. Laut diesem Gesetz muss vor der Aufnahme von personenbezogenem Bildmaterial stets eine schriftliche Einwilligungserklärung der abgebildeten Personen eingeholt werden. Eine Einwilligung ist nur dann nicht notwendig, wenn die abgelichteten Personen nur „Beiwerk einer Landschaft“ und dadurch nicht erkennbar sind. So benötigt man z.B. für Fotos im Fußballstadion nicht das Einverständnis aller abgebildeten Zuschauer.

 

Nutzen Sie Online-Bilddatenbanken.
Auf der Suche nach kostenlosen, schnell verfügbaren und qualitativ hochwertigen Bildern für die eigene PR-Arbeit können Online-Bilddatenbanken wie pixaby.com, pexels.com und unsplash.com genutzt werden. Achtung: Auch hier muss stets überprüft werden, ob ein Bild ohne Nennung des Urhebers verwendet werden darf. Kostenpflichtige Portale wie Adobe Stock, Shutterstock und Getty Images und bieten eine darüberhinausgehende, vielfältige Motivauswahl. Die Verwendungsrechte werden hier über gestaffelte Lizenzen erworben.

 

Bildquelle: Photo by Andre Furtado from Pexels