Neues Jahr, neue PR-Tipps! So treffen Sie bei Ihrer Zielgruppe ins Schwarze

Das Jahr hat begonnen und die guten Vorsätze sind noch frisch. Für Unternehmen gehört ein kontinuierlicher und sorgfältig durchdachter PR-Plan dazu.

Ein wichtiger Bestandteil der PR-Arbeit ist die Erfassung der passenden Zielgruppe, denn das Unternehmen muss nicht jeden erreichen, sollte aber die „Richtigen“ von sich überzeugen.

Dabei können Fragen wie „Wie (re)präsentiere ich den Nutzen meiner Produkte?“, „Nutze ich die richtigen Kanäle?“ oder „Versteht meine Zielgruppe meine Botschaft?“ auftreten.

Wir haben Tipps, wie Sie erfolgreich mit Ihrer Zielgruppe kommunizieren:

  1. 1. Die grundlegende Unterscheidung zwischen B2B und B2C
  2. Am Anfang aller Planungen steht die Frage: „Wen genau will ich eigentlich erreichen?“ Grenzen Sie ein, an welche Bezugsgruppe sich Ihre PR-Arbeit richtet. Dabei hilft bereits die einfache Unterscheidung zwischen B2B und B2C:
  3. B2B = Business to Business = Unternehmen zu Unternehmen
  4. B2C = Business to Consumer = Unternehmen zu Konsumenten
  5. Diese Positionierung bestimmt Ihre Themenschwerpunkte und Ihre Kommunikationsstrategie.
  1. 2. Passen Sie Ihre Themen an Ihre Zielgruppe an                                                                           
  2. Um zu überzeugen, versetzen Sie sich in Ihre Zielgruppe: „Welche Wünsche und Erwartungen hat der Kunde? Welche offenen Fragen könnte der Kunde bezüglich meiner Produktvorstellung/meines Produktes haben? Warum soll sich der Kunde letztendlich für mich entscheiden?“

Sie kommunizieren mit professionellen Unternehmen nicht wie mit privaten Endkunden. Ein Handyhersteller sollte sich beispielsweise Gedanken machen, welche Zielgruppe welche Interessensschwerpunkte hat: Während ein Händler nach der Ausstattung, Leistungsfähigkeit und nach Mengenrabatten guckt, liegen die Fragen des Verbrauchers im alltäglichen Bereich wie Akkulaufzeit, Kosten und Aussehen.

  1. 3. Lockere Sprache funktioniert nicht immer
  2. „Gönn Dir ist einfach. Wenn man 1 gute Bank hat vong Vorsorge her.“ Mit ihrer Internet-Slang-Kampagne lockt die Sparkasse vorrangig junge Menschen als Neukunden an.

Allerdings kann dieser Slang nicht überall verwendet werden. Wenn Sie sich einem Bauunternehmen vorstellen wollen, bewirkt diese Sprache eher das Gegenteil. Dies ist nur ein extremes Beispiel um zu demonstrieren, dass Ideen je nach Zielgruppe angemessen dargestellt werden sollen. Dabei spielen auch Faktoren wie die regionale Ausrichtung, das Alter, die finanzielle Situation und der Bildungsstand eine wichtige Rolle.

  1. 4. Weniger ist mehr – Sie müssen nicht die ganze Medienwelt erobern
  2. Journalisten erhalten täglich einen Berg an Pressemitteilungen. Deshalb gilt für eine zielgerichtete PR-Arbeit: weniger ist mehr.

Spezialisieren Sie sich bei Ihrer Suche – wählen Sie nur Redakteure aus, die tatsächlich in Ihrem Themenbereich berichten. Mit einer sorgfältig angelegten und immer wieder aktualisierten Kontaktliste haben Sie den Durchblick über Ihre Zieladressen und die Gewissheit, dass sie nichts „ins Leere“ versendet haben.

  1. 5. Bleiben Sie sich und der Zielgruppe treu
  2. Mit der Vergrößerung der Zielgruppe müssen mehr Bedürfnisse beachtet werden. Dies bedeutet auch ein breiteres Themenfeld. Für einen klaren PR-Plan kann das eine Hürde oder gar ein Hindernis darstellen. Deswegen ist es wichtig, dass Sie sich und Ihre Zielgruppe definieren und dieser treu bleiben. So schaffen und pflegen Sie eine Vertrauensbasis.

Sie haben noch weitere Fragen zum Kommunikationsmanagement mit Ihrer Zielgruppe? Unser Team berät Sie gerne.