PR-Planung

Die PR-Jahresplanung: Sind Sie fit für 2017?

Zugegeben: Gute PR-Planung klingt nicht sexy, ist jedoch die Grundlage für den Erfolg in der Medien- und Öffentlichkeitsarbeit. Das PR-Budget für 2017 steht, doch oft gibt es keinen Plan, wann was und wie realisiert werden soll. Dabei ist es sinnvoll, PR-Aktivitäten an Ihren Marketingmaßnahmen zu orientieren und möglichst gleichmäßig über das Jahr zu verteilen, damit Ihnen die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit sowie der Fachwelt nicht nur sicher ist, sondern auch bleibt. Außerdem behalten Sie so den Überblick.

Diese Fragen sollten Sie sich stellen:

  1. Was ist im vergangen Jahr gelaufen? Was davon war erfolgreich? Was nicht?
    Aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen – frei nach diesem Motto sollten Sie bereits im Vorfeld des Treffens zusammentragen, welche Maßnahmen im vergangen Jahr liefen und welche Ergebnisse sie brachten. Im Team können Sie daraus Schlüsse ziehen und prüfen, was Sie 2017 wiederholen und was Sie ändern sollten. So kann die PR-Planung beginnen.
  1. Welche Vorhaben sind 2017 geplant?
    Hierbei sollten Sie Ihren guten Draht zu allen Abteilungen des Unternehmens spielen lassen – egal ob in Forschung und Entwicklung, Produktion, Logistik oder Vertrieb – überall kann es die verschiedensten Neuigkeiten geben: Wird es ein neues Produkt geben? Steht ein Jubiläum an? Sind Messen geplant?
  1. Welche Maßnahmen bieten sich an, um die Ereignisse zu kommunizieren?
    Soll es eine Social-Media-Kampagne oder die klassische Pressemitteilung sein? Das hängt von der Nachricht ab. Machen Sie sich dabei auch klar, welche Zielgruppe Sie erreichen wollen. Publikums- oder Fachmedien? Und in welchen Bereichen: Online oder Print? Was bietet sich im Social Media Bereich an? Versuchen Sie, einen möglichst breiten Medienmix zu erlangen, damit Ihre Aktivitäten eine hohe Aufmerksamkeit bekommen.
  1. Wann sollte idealerweise welche PR-Maßnahme realisiert werden?
    Einige Themen müssen sehr zeitnah kommuniziert werden, z.B. wenn ein neues Produkt auf den Markt gebracht wird. Hier ist eine gute Vorbereitung (Rohfassung des Artikels schreiben, Bilder organisieren, Zitate freigeben lassen etc.) wichtig, um sofort reagieren zu können, wenn es soweit ist. Nach solchen Terminen sollten Sie zunächst Ausschau halten, bevor Sie andere PR-Themen planen.
  1. Welche Ressourcen werden für die Realisierung benötigt?
    Wer sollte Ihnen wann welches Material liefern, damit einer Veröffentlichung zum gegebenen Zeitpunkt nichts im Wege steht? Planen Sie, besonders auch für Events, genügend Vorlaufzeit ein, damit bis dahin auf alle Fälle alles steht – auch wenn etwas dazwischen kommen sollte.

Was gibt es für „zeitlose“ PR-Themen, die in jeder PR-Planung enthalten sein sollten?
Diese Themen zu benennen und zu bearbeiten, hilft Ihnen, auch in „Flautenzeiten“ die Aufmerksamkeit auf Ihrer Seite zu haben. Außerdem sorgen diese Themen für Flexibilität im Zeitplan. Dafür können Sie auch die Redaktionspläne wichtiger Medien aus Ihrer Branche durchforsten. Beziehen Sie auch saisonale Themen mit in Ihren Plan ein.

Übrigens: Wir planen mit unseren Kunden in einem Jahresgespräch einzelne Maßnahmen. Auf diese Weise haben alle Beteiligten einen Überblick, was in den kommenden Monaten ansteht. Die Maßnahmen mit Terminen und Anmerkungen werden in einer Tabelle festgehalten, die über das Jahr flexibel angepasst werden kann.

Natürlich sind Pläne das Eine – und die Realität das andere. Vieles kommt anders als geplant – eine Produktveröffentlichung verschiebt sich, eine Partnerschaft fällt aus… Deshalb sollten Sie Ihren Plan flexibel gestalten und Maßnahmen zeitlich verschieben können – dann kann 2017 nichts mehr schief gehen!