Kommunikationsakongress 2016

Der Kommunikationskongress 2016 – Nicht nur wir sagen „Kommunikation wirkt!“

Ende September fand der Kommunikationskongress 2016 in Berlin statt. Diese größte deutsche PR-Fachveranstaltung wird auch als Klassentreffen der Kommunikationsszene bezeichnet. Wohl wahr!

Im schicken, zentral gelegenen Berliner Congress Center fanden sich rund 1.500 Kommunikationsexperten zu rund 75 z.T. parallelen Veranstaltungen mit rund 150 Referenten zusammen.

Man kann als Einzelner nur an einem Teil der Veranstaltung aktiv teilnehmen und deshalb keine wirklich objektive Betrachtung liefern. Aber ein Versuch, das Erlebte zu beschreiben, ist es wert.

kommunikationskonress-5Diskutiert wurden aktuelle PR-Trends und präsentiert wurden Erfahrungen mit aktuellen Entwicklungen in der täglichen und strategischen Kommunikation. Allein zur Kommunikation gab es Veranstaltungen zu deren Spezialisierungen wie Krisen-, strategische, Marken-, Arbeitgeber-, Social Media, internationale, interne Kommunikation. Natürlich spielten in den Sessions auch weitere Branchenthemen wie CSR, Public Affairs und Campaigning eine Rolle.

Bereits 9:30 hielt ZDF-Intendant Thomas Bellut seine Keynote zur Rolle der klassischen Medien in Zeiten von Globalisierung, Digitalisierung und zunehmender Komplexität in einer dynamischen Zeit.

Dabei ging es um den Wettbewerb von TV, Rundfunk und Printmedien mit den sozialen Medien, die neuer Kommunikationstreiber mit völlig anders aufbereiteten und selektierten Inhalten seien. Die neuen Kommunikationskanäle skandalisieren eher, seien plakativer und erzeugten eine „Aufregungsmediengesellschaft“. Die einhergehende Polarisierung des Kommunikationsverhaltens spiegele zunehmend die Unterschiede in der Gesellschaft wider. Die Verfügbarkeit von abrufbaren Content auf Videoportalen und in Mediatheken der TV-Sender schaffe zusätzlich individuelle Programme für alle. Somit könne man sich genehme Angebote zusammenstellen, die einer bestimmten Meinung folgen. Bei der Meinungsbildung sieht Bellut die Rolle der (seiner) klassischen Medien, die sich auch zukünftig mit Transparenz und Unabhängigkeit im Wettbewerb zu den neuen Medien behaupten könnten.

Was war gut?

Beim riesigen Angebot an Vorträgen, Workshops, Diskussionen und Keynotes war für jeden Interessent etwas dabei. Die Referenten hatten Praxisbezug, die Vorträge waren kurzweilig. Man konnte Neues erfahren und lernen. Kurz: Die Programmauswahl war top und auf hohem Niveau.

Ebenso die Organisation. Alles klappte reibungslos, was bei einem großen Kongress mit vielen Gästen, Referenten und Veranstaltungen gar nicht so einfach ist.

Das Wetter!

Kommunikationskongress 2016

Was war nicht so gut?

Nichts. Nichts konnte den perfekten Gesamteindruck der Veranstaltung beeinträchtigen.

Entertainment

Am Abend fand die übliche, professionelle Gala der Veranstalter (Quadriga Media, Fachmagazin „Pressesprecher“, Bundeverband deutscher Pressesprecher) statt. Im Admiralspalast wurden die Preisträger verschiedener Kategorien gekürt und gefeiert.

Nicht nur das – Networking auf Augenhöhe war angesagt, es hat auch ein reger Austausch mit Branchenkollegen stattgefunden.

Eine Übersicht, Dokumentation und Fotos gibt es hier.